Mit Johann Christoph Blumhardt (1805-1880)

ehrt das Dorf Möttlingen denjenigen Pfarrer, der es weit über die Grenzen Württembergs hinaus bekannt gemacht hat.
Besucher aus allen Teilen der Welt dokumentieren dies bis zum heutigen Tag.


"Es erfüllt mich mit Staunen, welche segensreichen Wirkungen von unserem damals sehr armen Dorf Möttlingen ausgingen. Wie mit Gottes Hilfe die schwerkranke Gottliebin Dittus, die innerhalb von 10 Jahren 24 Angehörige durch Tod verloren hatte, genesen durfte und eine begnadete Mitarbeiterin Blumhardts wurde. Wie ein Kindergarten entstand. Wie im Hungerjahr 1847 durch eine Suppenküche im Pfarrhaus geholfen und wie durch die Viehleihkasse als genossenschaftliche Einrichtung die wirtschaftliche Not gemildert wurde. Und wie der in Möttlingen geborene Christoph Blumhardt sich für die soziale Besserstellung seiner Mitbürger eingesetzt hat".


(Friedrich Walz, aus dem Vorwort zum Begleitbuch der Ausstellung)


Das Tor zum Schwarzwald

Möttlingen (ca. 1.400 Einwohner) liegt auf der Hochfläche östlich des Nagoldtales zwischen Bad Liebenzell und Weil der Stadt am Rande des landschaftlich reizvollen Hecken und Schlehengäus in einer geschützten Mulde, umsäumt von Streuobstwiesen, bewaldeten Hügeln und Ackerfeldern.
Der heutige Erholungsort gehört zum Heilbad Bad Liebenzell. Sein Reizklima wird von vielen Besuchern geschätzt.

Johann Christoph Blumhardt

(* 16. Juli 1805 in Stuttgart; † 25. Februar 1880 in Bad Boll) war ein Pfarrer der württembergischen Erweckungsbewegung, evangelischer Theologe und Kirchenlieddichter.